Die Kinder waren beim Friseur

Stefan kam heute mit dem Wunsch an, dass er am Montag mit kurzen Haaren zur Schule gehen wolle. Also sind wir am späten Nachmittag noch zum Friseur gefahren um zu sehen, wie es diesmal ablaufen wird. Die letzten Male war er nämlich alles andere als begeistert und musste auf meinem Schoß sitzen wärhend Cristina ihm den Kopf festhielt, damit es keinen Unfall mit der Schere gibt. Diesmal war es aber ganz anders. Er wollte ja selbst dorthin, also hat er die ganze Prozedur ohne Probleme über sich ergehen lassen. Sogar das Haarewaschen hat er richtig genossen. Seine Schwester wollte natürlich auch ihre Haare geschnitten bekommen und so haben wir eben beide Kinder frisieren lassen. Anna hat gelernt, dass Haare kämmen weniger weh tut, wenn man das öfters macht und Stefan hat die Haare jetzt gewöhnungsbedürftig kurz. Unten seht ihr zwei Bilder vom Endergebnis:

Konzert der Musikschule

Heute nachmittag war hier im Gemeindesaal wieder das Konzert der Musikschule in der Anna ihre Klavierstunden nimmt. Und wie jedesmal war das Konzert sehr beeindruckend. Eröffnet wurde es von der 4-jährigen Rebecca die mit ihrem Bruder “Scarborough Fair” im Duett am Klavier spielte. Dann ging es dem Alter der jungen Künstler nach gestaffelt weiter und es wurde auf dem Klavier, mit der Violine, den Blockflöten und Querflöten musiziert. Ich war echt baff von dem Auftritt der 14-jährigen Sonja die auf der Violine ein relativ kompliziertes Stück fehlerfrei gespielt hat. Wie ich später von ihr erfahren habe übt sie auch 2 Stunden am Tag und spielt seit 9 Jahren. Auch die16-jährige Sabina spielt seit 7 Jahren die Querflöte und hat fehlerfrei ein Stück mit vielen 32-tel Noten gespielt. Da ich selber schon mal versucht habe einer Querflöte Töne zu entlocken weiß ich wie schwierig das ist.

Anna war auch dabei mit einem ländlichen Tanz am Klavier:

 

Modellbahnprojekt – Bau des Spieltisches

So, heute war der große Tag an dem ich alles Material für die Modellbahnanlage besorgt habe. Nach dem Mittagessen ging es dann in den Keller um aus den drei Sperrholzplatten, dem Konstruktionsholz und den Tischfüßen die ich noch hatte einen Eisenbahntisch zu basteln. Anna war dabei und half mir tatkräftig, und natürlich hatte sie auch alle Schutzmaßnahmen ergirffen die man als Profiheimwerker benötigt um Arbeitsunfällen vorzubeugen. Dann wurden die Balken mit Querschnitt 58×78 mm² auf Länge bebracht und die Löcher für die Tischfüße vorgebohrt. ebenso die Löcher für die Querstreben. Nachdem alle “Kellerarbeiten” erledigt waren brachten wir das Material hoch ins Spielzimmer im Dachgeschoss und schraubten das mit ein paar Spax-Schrauben zu einem Rahmen zusammen. Dann noch die Möbelfüße mit je 4 Spax an die Unterseite geschraubt und umgedreht, schon war das Grundgerüst fertig.

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Weihnachtskonzert

Heute vormittag war ein Konzert der Schüler von Annas Klavierlehrerin im Gemeindesaal. Anna durfte auch etwsas vorspielen.

Anna beim WeihnachtskonzertSie spielte “Morgen kommt der Weihnachtsmann” das sie die letzten Wochen fleißig geübt hatte. Und mein Zoom H1 hatte einiges zu tun um vom Ende des Saales aus das Konzert aufzuzeichnen. Hier das Ergebnis vom “Warmup” wo es am besten geklappt hat (Download MP3).

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Das größte Glück der Erde

liegt ja angeblich auf dem Rücken der Pferde. Mal sehen:

Anna auf dem Wallach “Nashville” beim Reiten am Sonntagnachmittag. Aber auch Stefan hat keine Angst vor großen Pferden:

Die Schulterhöhe von “Nashville” dürfte so bei 1,80 Meter sein. Nächsten Sonntag geht es wieder dahin, sofern das Wetter mitspielt. Heute hatten wir Glück, kaum war das Pferd wieder im Stall fing es an heftig zu regnen.

Ein Geburtstagsspiel für Anna

Noch ungefähr zwei Stunden und unsere Tochter hat Geburtstag. 10 Jahre wird sie alt und die Party die dann am Nachmittag mit Schulfreunden stattfinden wird steht unter dem Motto “Harry Potter”, denn die kleine Hexe ist ganz vernarrt in Harry Potter. Momentan liest sie das 4. Buch. Darum haben wir, Cristina und ich was gebastelt, nämlich ein Harry Potter Brettspiel:

Hier fand viel Wasserfarbe auf 2 Blättern im Format DIN A3 Verwendung. Das ganze ist auf zwei Sperrholzplatten aufgeklebt und mit Plastikfolie versiegelt. In der Mitte halten zwei kleine Schatullenscharniere die beiden Sperrholzplatten zusammen. Gespielt wird mit zwei Würfeln und die Aufgabe ist es, die Spielfigur möglichst schnell nach Hogwarts in der Mitte des Spiels zu bringen. Unterwegs lauern Felder bei denen der Spieler vor oder zurück fahren muß, je nachdem was er erwischt. Das wird sicher ein großer Spaß werden und dieses Spiel gibts sonst nirgendwo im Handel zu kaufen.

Außerdem haben wir noch diverse Filmmotive aus den Harry Potter Filmen per Google gesucht und auf Visitenkarten gedruckt. Immer jedes Bild 2 mal und dann die Visitenkarten laminiert. Damit haben wir nun ein Harry Potter Memory Spiel. Mal sehen wie das bei den Partygästen ankommt.

Meine Tochter, die Verfassungsrechtlerin

Groß werden ist anstrengend. Vor allem wenn man einen sehr individuellen Modegeschmack hat und deswegen hin und wieder von den Schulkameraden gehänselt wird. Anna hat bisher darunter gelitten, dass ihre Klassenkameraden weniger individualistisch veranlagt sind, aber gestern hat sie mit schwerem Geschütz dann zurückgefeuert. Als wieder mal über ihre Kleiderwahl gelästert werden sollte zitierte sie vor den anderen kleinen Lästermäulern flugs mal Artikel 2 GG:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Und sich so anzuziehen wie sie es will gehört für unsere kleine Verfassungsrechtlerin zum Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Ihre Klassenkameraden haben jedenfalls nicht mit so einer Antwort auf ihre Hänseleien gerechnet und wohl bisher auch noch keine Vorstellung vom Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Anna hingegen schon, sie hat ein Buch für Kinder das das GG erläutert und das liest sie gerne. Ich bin sehr zufrieden mit meinem kleinen Engel.

Plärrer 2010

Heute war ich mit beiden Kindern auf dem Plärrer, das ist Schwabens größtes Volksfest. Anna und Stefan haben es genossen, wie man oben unschwer erkennen kann.

Stefan konnte sich sogar zum Reiten überreden lassen. Möglicherweise aber auch nur, weil Anna ebenfalls unbedingt reiten wollte. Ansonsten gab es das Riesenrad mit 60m Durchmesser, ein paar Runden im Autoscooter und in der Kinderautobahn sowie das Kettenkarussell. Ein wenig Panik bekam Stefan in der Leopardenspur als ihn die Zentrifugalkraft nach außen drückte. Anna durfte im Autoscooter selbst ein Auto steuern und machte dem “Frau am Steuer”-Klischee alle Ehre. Gefallen hat den beiden auch das Trampolinspringen. Ein schöner Nachmittag, aber leider auch sündhaft teuer. Man darf das gar nicht im Kopf in DM umrechnen sonst kriegt man die Krise. Allein die paar Runden im Riesenrad für uns drei haben mit 9,50 Euro zu Buche geschlagen. Aber wenigstens hatten die Kinder so noch ein wenig Spaß zum Ferienende.