Stefan kam heute mit dem Wunsch an, dass er am Montag mit kurzen Haaren zur Schule gehen wolle. Also sind wir am späten Nachmittag noch zum Friseur gefahren um zu sehen, wie es diesmal ablaufen wird. Die letzten Male war er nämlich alles andere als begeistert und musste auf meinem Schoß sitzen wärhend Cristina ihm den Kopf festhielt, damit es keinen Unfall mit der Schere gibt. Diesmal war es aber ganz anders. Er wollte ja selbst dorthin, also hat er die ganze Prozedur ohne Probleme über sich ergehen lassen. Sogar das Haarewaschen hat er richtig genossen. Seine Schwester wollte natürlich auch ihre Haare geschnitten bekommen und so haben wir eben beide Kinder frisieren lassen. Anna hat gelernt, dass Haare kämmen weniger weh tut, wenn man das öfters macht und Stefan hat die Haare jetzt gewöhnungsbedürftig kurz. Unten seht ihr zwei Bilder vom Endergebnis:
Category Archives: Stefan
Ein Kalender für Stefan
Mein Sohn Stefan ist Autist. Zumindest ist das die “amtliche” Diagnose die wir haben nachdem er bis zum Alter von 5 Jahren nicht gesprochen hat. Mittlerweile plappert er wie ein Wasserfall, hat aber trotzdem noch einige autistische Verhaltensmuster. Eines davon ist, dass er sich sehr schwer mit Änderungen im geplanten Ablauf abfinden kann. Eine Pädagogin riet uns dazu, ihm solche Änderungen mit einem Kalender zu erleichtern. So einen Kalender habe ich heute gebastelt.
Noch ein Abschiedsbild
Nachdem Anna bereits ein Foto für den Abschied von ihrer bisherigen Klasenlehrerin in der Grundschule benötigt hat ist nun Stefan dran. Er bleibt zwar noch in seiner Schule, aber seine Schulbegleiterin geht für ein Jahr ins Ausland und deshalb gibt es ein kleines Erinnerungsfoto von ihm.
Modellbahnprojekt – Bau des Spieltisches
So, heute war der große Tag an dem ich alles Material für die Modellbahnanlage besorgt habe. Nach dem Mittagessen ging es dann in den Keller um aus den drei Sperrholzplatten, dem Konstruktionsholz und den Tischfüßen die ich noch hatte einen Eisenbahntisch zu basteln. Anna war dabei und half mir tatkräftig, und natürlich hatte sie auch alle Schutzmaßnahmen ergirffen die man als Profiheimwerker benötigt um Arbeitsunfällen vorzubeugen. Dann wurden die Balken mit Querschnitt 58×78 mm² auf Länge bebracht und die Löcher für die Tischfüße vorgebohrt. ebenso die Löcher für die Querstreben. Nachdem alle “Kellerarbeiten” erledigt waren brachten wir das Material hoch ins Spielzimmer im Dachgeschoss und schraubten das mit ein paar Spax-Schrauben zu einem Rahmen zusammen. Dann noch die Möbelfüße mit je 4 Spax an die Unterseite geschraubt und umgedreht, schon war das Grundgerüst fertig.
Modellbahnprojekt für das Wochenende
Bisher hat Stefan mit der Märklin-Eisenbahn immer auf dem Fußboden des Dachgeschosses gespielt. Das hat natürlich auch Nachteile, z.B. dass die Schienen auseinandergehen wenn man dagegen stößt und dass die Bahn auch öfter von unachtsamen Zeitgenossen gekickt wird. Das hat eigentlich ganz laut danach gerufen, etwas an diesem Zustand zu ändern.
Der kleine Caruso
Vorhin war Stefan in der Badewanne und sang aus voller Kehle das Lied vom Häschen in der Grube. Da konnte ich nicht anders als das mal mitzuschneiden. Hier der Livemitschnitt des kleinen Caruso:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Allerdings hat er dann gemerkt, dass ich ihn aufnehme und danach war er sehr hektisch.
Wasserratten
Der heutige Bilderbuchsonntag hat mal wieder zum Hundespaziergang auf das Feld bei Siebenbrunn eingeladen. Stefan war mit dabei und ist gleich nach dem Aussteigen in Richtung Bach gelaufen. Bis ich mit Lucy dort war stand er schon da mit einer Hose die vom Boden bis ungefähr zu den Waden klatschnass war, denn er hat am Bachufer gespielt und ist wohl reingefallen. Damit ist also die diesjährige Badesaison eröffnet. Lucy hat auch wieder ein wenig im Bach geplanscht:
Hinweis: Ab jetzt nutze ich den neuen Einbettungscode von Youtube mit iFrame. Sollte jemand damit Probleme haben bitte eine Mail oder einen Kommentar schreiben.
Das größte Glück der Erde
liegt ja angeblich auf dem Rücken der Pferde. Mal sehen:
Anna auf dem Wallach “Nashville” beim Reiten am Sonntagnachmittag. Aber auch Stefan hat keine Angst vor großen Pferden:
Die Schulterhöhe von “Nashville” dürfte so bei 1,80 Meter sein. Nächsten Sonntag geht es wieder dahin, sofern das Wetter mitspielt. Heute hatten wir Glück, kaum war das Pferd wieder im Stall fing es an heftig zu regnen.
Stefans erster Schultag
Heute hatte Stefan seinen ersten Schultag. Er war schon ganz aufgeregt und wuselte den ganzen Morgen mit dem Schulrucksack im Haus herum. In der Schule musste er dann alles erkunden und lernte auch seine Schulhelferin Martina kennen. Sie wird ihn durch dieses Schuljahr begleiten und darauf achten, dass er sich auf den Unterricht konzentriert.
Auch viele seiner Freunde aus dem Kindergarten sind in seiner Klasse, Esra, Georg und Michael kennt er ja schon aus seiner alten Regenbogengruppe. Und heute freut er sich wohl am meisten auf den Heimweg wenn er dann wieder im Bus nach Hause gebracht wird.
Damit hätten wir nun zwei Schulkinder in der Familie und wir werden sehen, wie Stefans erstes Schuljahr verlaufen wird. Morgen hat die Klasse Sport, da kann er dann gleich mal die überschüssige Energie abbauen, denn in den Ferien war bei dem Mistwetter kaum Gelegenheit dazu.
Plärrer 2010
Heute war ich mit beiden Kindern auf dem Plärrer, das ist Schwabens größtes Volksfest. Anna und Stefan haben es genossen, wie man oben unschwer erkennen kann.
Stefan konnte sich sogar zum Reiten überreden lassen. Möglicherweise aber
auch nur, weil Anna ebenfalls unbedingt reiten wollte. Ansonsten gab es das Riesenrad mit 60m Durchmesser, ein paar Runden im Autoscooter und in der Kinderautobahn sowie das Kettenkarussell. Ein wenig Panik bekam Stefan in der Leopardenspur als ihn die Zentrifugalkraft nach außen drückte. Anna durfte im Autoscooter selbst ein Auto steuern und machte dem “Frau am Steuer”-Klischee alle Ehre. Gefallen hat den beiden auch das Trampolinspringen. Ein schöner Nachmittag, aber leider auch sündhaft teuer. Man darf das gar nicht im Kopf in DM umrechnen sonst kriegt man die Krise. Allein die paar Runden im Riesenrad für uns drei haben mit 9,50 Euro zu Buche geschlagen. Aber wenigstens hatten die Kinder so noch ein wenig Spaß zum Ferienende.

